{"id":452,"date":"2013-02-04T23:48:39","date_gmt":"2013-02-04T21:48:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/?p=452"},"modified":"2018-05-06T23:58:40","modified_gmt":"2018-05-06T21:58:40","slug":"liederkranz-ruppertshofen-in-den-orient-entfuhrt-sultan-babu-verlangt-alles-bevor-er-die-sanger-wieder-frei-gibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/?p=452","title":{"rendered":"Liederkranz Ruppertshofen in den Orient entf\u00fchrt &#8211; Sultan Babu verlangt ALLES bevor er die S\u00e4nger wieder frei gibt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_461\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Jahresfeier-2013_20130120_0961_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-461\" class=\"size-medium wp-image-461\" title=\"Jahresfeier 2013_20130120_0961_\" src=\"https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Jahresfeier-2013_20130120_0961_-300x198.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\" srcset=\"https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Jahresfeier-2013_20130120_0961_-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Jahresfeier-2013_20130120_0961_-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Jahresfeier-2013_20130120_0961_-150x99.jpg 150w, https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Jahresfeier-2013_20130120_0961_-400x264.jpg 400w, https:\/\/www.liederkranz-ruppertshofen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Jahresfeier-2013_20130120_0961_.jpg 1631w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-461\" class=\"wp-caption-text\">Jahresfeier 2013<\/p><\/div>\n<p>V\u00f6llig neue Wege ging der Liederkranz bei seinen diesj\u00e4hrigen Jahresfeiern. Vor sechsmal ausverkauftem Gemeindehaus in Ruppertshofen traten die S\u00e4nger eine musikalische Reise nach Damaskus an.<\/p>\n<p>Der Abend begann stimmungsvoll, als die S\u00e4nger die dunkle B\u00fchne mit Stirnlampen betraten. Sie boten als S\u00e4ngergru\u00df das traditionelle \u201eBergmannslied\u201c aus den Bergbaugegenden Deutschlands dar. Diesen hatte der Chor von dem Chorprobenwochenende in Weigmannsdorf bei Freiberg in Sachsen mitgebracht.<\/p>\n<p>Sultan Babu aus dem fernen Damaskus, gespielt von Otto Kurz, hatte von einem besonderen Chor in Ruppertshofen geh\u00f6rt. Also lie\u00df er den Chor bereits nach den ersten Liedern gefangen nehmen, um dessen Darbietungen ungest\u00f6rt genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Immer umschwirrt von seinen beiden Lieblingsfrauen Fatima und Suleika. So lauschte Babu den Liedern \u201eUngarischer Tanz\u201c,\u00a0 \u201eAm Brunnen vor dem Tore\u201c und \u201eK\u00fcssen verboten\u201c. Doch das wollte ihn noch nicht zur Freigabe umstimmen. Der Chor blieb gefangen und der Sultan lie\u00df sich die Unterhaltung durch Gesang und Tanz weiter gefallen. \u201eDann werden wir schon sehen\u201c, hie\u00df es regelm\u00e4\u00dfig, wenn es um die Frage ging ob der Chor nach erbrachten Darbietungen wieder frei sei.<\/p>\n<p>Das passende Theaterst\u00fcck \u201eHundert Kamele f\u00fcr die Braut\u201c entf\u00fchrte weiter in die Welt des Orients. Besonders den dort gelebten Brauch der Verhandlung um eine lebendige Mitgift (Kamele, Ziegen etc.) bzw. die Zuhilfenahme einer Wahrsagerin f\u00fcr ungekl\u00e4rte Angelegenheiten.<\/p>\n<p>Schon lange nun mussten die S\u00e4nger ohne ihre Frauen in Damaskus aushalten. Doch auch die Frauen wollten endlich ihre M\u00e4nner wiederhaben. So zogen sie vor das Schloss des Sultans und machten einen solchen Aufstand, dass sie bei Babu vorsprechen durften. Nach kurzer Verhandlung hie\u00df es, die Frauen sollten ihm etwas vortanzen. \u201eDann werden wir schon sehen\u2026\u201c<\/p>\n<p>Doch auch das sollte noch nicht reichen, dem Sultan das Herz zu erweichen. Selbst die Beitr\u00e4ge der Scherrbachtaler mit \u201estand by me\u201c in einer etwas unkonventionellen Simultandolmetsch-Variante, der \u201eFata Morgana\u201c und dem \u201eHallelujah\u201c von L. Cohen lie\u00dfen die M\u00e4nner noch nicht wieder frei werden. Aber \u201ewir werden dann schon sehen\u2026\u201c, hie\u00df es nur wieder.<\/p>\n<p>Selbst intensivstes gutes Zureden von Seiten des Vorstandes und des Dirigenten sollten noch nicht zum Erfolg f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nach dem Vortrag des Liedes \u201eZigeunerleben\u201c lie\u00df Sultan Babu noch immer nicht locker. Erst nachdem Dirigent und Liedschreiber Eduard Wacker in dem Lied \u201eFatima\u201c\u00a0 seine Eigenkomposition selbst solistisch darbot, hallte es wie ein Befreiungsschlag durch den Saal: \u201eDer M\u00e4nnerchor ist wieder frei!\u201c<\/p>\n<p>Vor Freude sang der Chor noch \u201eDschinghis Khan\u201c und lie\u00df damit die Abendf\u00fcllende Zeit im Orient hinter sich.<\/p>\n<p>F\u00fcr den besonderen Einsatz, diesen ungew\u00f6hnlichen Ablauf aus kurzen Spielszenen, Gesang und Tanz hinzubekommen, sei besonders folgenden Personen herzlich gedankt: der Pianistin Monika F\u00f6rnzler, den Helfern hinter den Kulissen: Sieglinde Kurz, Stefanie Paul, Heike und J\u00fcrgen Schroth, Jochen Ehmann und allen anderen, die wie jedes Jahr zwei komplette Wochenenden f\u00fcr ein Gelingen der Veranstaltungen sorgten.<\/p>\n<p>Was erwartet uns im n\u00e4chsten Jahr? Wir werden schon sehen\u2026<\/p>\n<p>H\u00f6rbeispiele:<\/p>\n<p>&#8222;Bergmannslied&#8220;, Aus dem Bergischen 1838, Satz: H. Lang<br \/>\n[audio:bergmannslied.mp3]<\/p>\n<p>&#8222;Ungarischer Tanz&#8220;, Musik J. Brahms, Text E.A. Collin<br \/>\n[audio:ungarischertanz.mp3]<\/p>\n<p>&#8222;Zigeunerleben&#8220;, R. Schumann op. 29 Nr. 3, Bearb. J. Herbeck<br \/>\n[audio:zigeunerleben.mp3]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>V\u00f6llig neue Wege ging der Liederkranz bei seinen diesj\u00e4hrigen Jahresfeiern. 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